Allgemein, Autos, Im Test, Tim bloggt, tim-reichert.de

Als nächstes ein Elektroauto? Der e-Golf im Kurztest! 🚗⚡️🔌

12. Oktober 2017

Ein e-Golf, was wäre das für ein großer Schritt? Naja, ich würde sagen ein großer Schritt für mich, doch auch für die gesamte Menschheit? 🤔😁

Heute, 12. Oktober 2017 nahm ich meinen Termin für eine Probefahrt mit dem aktuellsten Modell des Volkswagen e-Golfs wahr. Es war nicht meine erste Begegnung mit einem elektrifiziertem Automobil, dennoch war ich sehr gespannt, was mich erwartet. Die Probefahrt habe ich ganz offiziell über die Website von VW angefragt, einen Tag später bekam ich einen Anruf von meinem lokalen Volkswagen-Händler. Ruck zuck war ein Termin gefunden – die Spannung stieg. 

Kein Unbekannter 🚗

Als Tech-Enthusiast und Automobilliebhaber habe ich mir lange im Voraus schon einen ganz guten Wissensstand angeeignet, demnach wusste ich schon sehr gut über den elektrifizierten von VW bescheid. Vorab also ein paar technische Informationen, damit man beim nachfolgenden Kurzbericht nicht ganz im Dunkeln tippt.

Nicht alle, sondern nur die wichtigsten Informationen:

Getriebe 1-Gang-Automatikgetriebe
Max. Leistung 100 kW (136 PS) bei 3.000 – 12.000 /min
Max. Drehmoment 290 Nm bis 3.000 /min
Batterietyp Lithium-Ionen
Nennkapazität 35,8 kWh
Nennspannung 232V
Höchstgeschwindigkeit 150 km/h
Leergewicht min. 1615 kg

Innenraum-, Außenabmessungen sowie Gepäckraum will ich hier nicht auflisten, der Bericht bezieht sich rein auf meine Erfahrungen beim Fahren. Innen wie außen ist es dann doch ein relativ normaler Golf. 😁

279km Reichweite ⚡️🔥

Nach einer kurzen Einweisung durch den freundlichen Kundenberater ging es dann auch schon völlig geräuschlos vom Hof. Reichweitenangabe sagt 279km im „Normal“ Fahrmodus. Lange ist es her, dass ich das letzte mal so entspannt und in voller Ruhe Autogefahren bin – das kenne ich so nur aus dem Tesla. Mein Audi A4 Bj. 1997 gibt da dann doch schon mehr Sound von sich. Nein wirklich, kein brummen, keine Schaltvorgänge und keine Drehzahlgeräusche die man wahrnimmt. Den e-Golf den ich gefahren bin, hatte nicht die beste Ausstattung, demnach auch kein Keyless oder Virtual-Cockpit (heißt das bei VW so? Ich bin da dann doch nur von Audi vorbelastet). Also Schlüssel ins old-school Zündschloss, 1x drehen und die Zündung ist an, 2x drehen und das Fahrzeug ist abfahrbereit – ein akustisches Signal ertönt.

Golf typisch ein ganz normaler unscheinbarer Innenraum, sodass man vielleicht nicht sofort erkennen würde, dass es ich um eine elektro-Version handelt. Lediglich der Drehzahlmesser lässt den Anschein erwecken, dass da was anders ist. Die maximalen 100 kW, sprich umgerechnet 136 PS Leistung drücken ganz schön wenn man das Pedal mal kräftig tritt. Wie schnell man jetzt von 0 auf 100 km/h sprinten kann habe ich nicht wirklich getestet geschweige denn gemessen, dennoch geht der e-Gold echt schnell voran. 50 Kilometer pro Stunde sind in Windeseile erreicht. So bin ich also durch die Stadt, über Land und wieder in die Stadt um einen ungefähren Eindruck zu bekommen.

Bleifuß 👣🏋🏻‍♀️

Meine Verbrauchswerte während der Probefahrt können nicht wirklich mit „Praxisnah“ verglichen werden. Natürlich wollte ich auch mal testen was die 100 kW können, demnach purzelten die Kilometer auch mal schneller nach unten. Fährt man dennoch normal, vorausschauend und hält sich an Tempolimits, kann man sparsam unterwegs sein – sofern ich das nach der ersten Fahrt beurteilen kann. Dank aktivierter Rückspeisung (techn. Rekuperation) lässt sich auch Reichweite gewinnen. Im großen Display in der Mittelkonsole kann man wichtige und Interessante Daten wie Verbrauch, Restreichweite und mögliche „Zusatzkilometer dank Rekuperation) entnehmen. Im e-Golf hat man die Möglichkeit drei Verschiedene Fahrmodis zu wählen:

1. Normal: Volle Leistung und keine Beschränkung im Komfort
2. Eco: Reduzierte Leistung und beschränkte Komfortnutzung
3. Eco+: stark Reduzierte Leistung und stark beschränkte Komfortnutzung

Jeder Modi ändert demnach etwas an der Reichweite, beschneidet aber unterschiedlich stark die Fahrzeugfunktionen. Will man also mal „Akku“ sparen, bietet sich der Eco-Modus an, will man die Sau 🐷 rauslassen bleibt man auch im Normalmodus.

Fahrspaß garantiert 🤡👍🏻

Natürlich macht es unheimlich Spaß, es ist ein ganz neues Fahrgefühl wenn man elektrisch unterwegs ist. Fährt man völlig geräuschlos vom Parkplatz schauen die Menschen schon was da los ist. In der Stunde, in der ich das Fahrzeug fahren konnte, konnte ich einen kleinen Eindruck vom Ganzen bekommen. Um mehr zu Reichweite, Alltagstauglichkeit sagen zu können, müsste ich das Auto mal über einen längeren Zeitraum fahren. Trotzdem kann ich sagen, dass mir das fahren Spaß macht und ich mir durchaus vorstellen könnte, öfter damit von A nach B zu fahren. Generell würde mich interessieren wie sich der e-Golf im Alltag schlägt, auch wie es ist an eine Ladesäule zu fahren und dort Energie zu tanken. Kurz um, ich wollte beim Händler eigentlich gar nicht aussteigen!

Was kostet der Spaß? 💸

Geld. In der Ausstattung in der ich Ihn gefahren bin 36.000€ und ein paar zerquetsche. Meine Wunsch-Konfiguation liegt wahrscheinlich über 40.000€ was dann doch wieder eine Menge Geld ist. Ob ich mir ein solches Fahrzeug als Daily Driver vorstellen könnte? Ich denke schon, für mich wäre allerdings kein Kauf, sondern ein Leasingangebot interessant. Muss ich mir die Tage mal näher anschauen und Angebote einholen. Wenn ihr Interesse habt, schaut einfach mal auf der Volkswagenseite vorbei.

Fazit ✏️

Ich will mehr. Eine längere Ausfahrt z.B. über das Wochenende würde mir gefallen, gerade aus dem Grund um die Alltagstauglichkeit zu testen. Zur Arbeit fahren, Freunde besuchen usw., eben genau das was man mit einem Verbrenner auch so macht. Vielleicht wird da in Zukunft hier noch mehr kommen, ich würde mich freuen. Ich hoffe euch hat mein kleiner Einblick in die E-Mobilität mit dem e-Golf gefallen. Bei Fragen, Gedanken usw. könnt ihr mir gerne eine Mail schreiben oder hier einen Kommentar hinterlassen.

Bis demnächst,

Tim

Das könnte dir auch gefallen! 🤓

Keine Kommentare 😢

Kommentar verfassen